Momente des Menschseins
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ab 03.03.2010: Einzelausstellung im Rehabilitationszentrum München, Carl-Wery-Straße 26
20.02. - 06.03.2010
Kleine Werkschau der Farbchimären in Rosenheim
Die kleine Werkraumgalerie in der Rosenheimer Heilig-Geist-Straße 4 bietet nur eingeschränkte Ausstellungsmöglichkeiten. Also müssen sich die Beteiligten einer Gemeinschaftsausstellung auf wenige essentielle Werke konzentrieren, die exemplarisch für ihre künstlerische Position stehen. Die oberbayrische Künstlergruppe „Farbchimären“, die sich in der Vergangenheit mit großräumigen Ausstellungen im Rosenheimer Raum präsentierte, stellt diesmal das für jeden Künstler Charakteristische in den Vordergrund und zeigt die besten Arbeiten ihrer Mitglieder. Vom 20.02. bis 06.03. beweisen die Farbchimären mit ihrer „kleinen Werkschau“ ein weiteres Mal, in welch unterschiedlichen Ausformungen sich Kunst manifestieren kann. Obwohl sich alle 9 Künstler der Malerei verschrieben haben, ist der Betrachter jedes Mal neu gefordert, sich auf die individuelle künstlerische Position einzulassen.
Bei den Wasserbildern der am Weimarer Bauhaus ausgebildeten Diana Krasselt wird das faszinierende Wechselspiel von Licht und Wasser erlebbar. In eine ganz andere Richtung weisen die von der japanischen Kultur inspirierten Werke des Alexander Snehotta, der eine neue abstrakte Kunstform – den Nihonismus – ins Leben gerufen hat. Das älteste Mitglied der Farbchimären, der Rosenheimer Manfred Riffel, zeigt kleinformatige Arbeiten im plakativen Stil. Wie verschieden die Ausdrucksformen innerhalb des abstrakten Expressionismus sein können, zeigen die Münchner Franck Stawski und Lieselotte Frei mit ihren Werken. Dem Realismus zuzuordnen sind die Traunreuterin Sylwia Komperda und die Münchnerin Ingrid Müller, jede mit einem ganz eigenen Blick auf die uns umgebende sichtbare Welt. Für Anhänger der klassischen Aquarellmalerei gibt Silvia Deml einen Einblick in ihr Schaffen. Wolf D. Heß erweist sich als Multitalent, der neben seiner Malerei, die sich im Grenzbereich zwischen Abstraktion und Figuration aufhält, ein leidenschaftlicher Jazzmusiker ist. Zur öffentlichen Vernissage dieser „kleinen Werkschau“ am Samstag den 20.02. von 17-20 Uhr wird er auch eine kleine Auswahl seines musikalischen Repertoires zum Besten geben. Die Ausstellung ist dann bis zum 06.03. am Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils von 17 bis 19 Uhr und am Sa zusätzlich von 11 bis 17 Uhr zugänglich.